Hintergrundmaterial

Schülergenossenschaften sind Schülerfirmen mit genossenschaftlicher Unternehmungsform

In der Bildungsinitiative Schülergenossenschaften - nachhaltig wirtschaften - solidarisch handeln  gründen Schülerinnen und Schüler im geschützen Rahmen ihrer Schule eine Schülerfirma, die sich an der Rechtsform der Genossenschaft orientiert. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in Schülergenossenschaften einen praxisnahen Einblick in die Gründung und Funktionsweise von Unternehmen. Gleichzeitig lernen sie die zentralen genossenschaftlichen Werte kennen: Demokratie, Nachhaltigkeit und solidarisches Miteinander. Was 1849 mit einer Idee von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen begann, ist auch heute noch aktuell.

Download: Presse-Information (Stand 12/2021)

Schülergenossenschaften: ein Schülerfirmenmodell mit Alleinstellungsmerkmalen

Schülergenossenschaften sind Schülerfirmen mit besonderer Prägung. Rund 180 Schülergenossenschaften gibt es deutschlandweit. Anders als andere Schülerfirmenmodelle sind sie besonders demokratisch organisiert. Besondere Unterstützung erhält jede Schülergenossenschaft durch den Genossenschaftsverband, dem sie angehört. Dieser prüft jährlich die Arbeit und Bücher der Schülergenossenschaft und gibt Tipps zur Verbesserung. Ein lokaler Partner vor Ort (in der Regel eine Genossenschaft) begleitet und unterstützt die Schülerinnen und Schüler. Durch Schülergenossenschaften erleben die Schüler eine praxisnahe Form ökonomischer Bildung, verbunden mit einem Gruppenerlebnis und Selbstständigkeit. Schule und Partnergenossenschaft schätzen die positiven Effekte auf die Berufsorientierung- und Vorbereitung.

Mehr Informationen: Über uns | Genossenschaften | Wissenschaftlicher Evaluationsbericht (Download, pdf)