Hintergrundmaterial

Schülergenossenschaften sind Schülerfirmen mit genossenschaftlicher Unternehmungsform

Was sind Schülergenossenschaften und nach welchen besonderen Prinzipien arbeiten sie? Über 22 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglied einer Genossenschaft. Was 1849 mit einer Idee von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen begann, ist auch heute noch aktuell. Zwei Prinzipien treiben Genossenschaften an: Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe.  Deshalb sind sie Immaterielles Kulturerbe der Menschheit.  Diese genossenschaftlichen Ideale gelten auch für Schülergenossenschaften.

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Schülergenossenschaften: ein Schülerfirmenmodell mit Alleinstellungsmerkmalen

Schülergenossenschaften sind Schülerfirmen mit besonderer Prägung. Rund 180 Schülergenossenschaften gibt es deutschlandweit. Anders als andere Schülerfirmenmodelle sind sie besonders demokratisch organisiert. Besondere Unterstützung erhält jede Schülergenossenschaft durch den Genossenschaftsverband, dem sie angehört. Dieser prüft jährlich die Arbeit und Bücher der Schülergenossenschaft und gibt Tipps zur Verbesserung. Ein lokaler Partner vor Ort (in der Regel eine Genossenschaft) begleitet und unterstützt die Schülerinnen und Schüler. Durch Schülergenossenschaften erleben die Schüler eine praxisnahe Form ökonomischer Bildung, verbunden mit einem Gruppenerlebnis und Selbstständigkeit. Schule und Partnergenossenschaft schätzen die positiven Effekte auf die Berufsorientierung- und Vorbereitung.

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