Nur mal kurz die Welt retten - Weltverbessern (auch) mit Genossenschaften

 

Nur mal kurz die Welt retten - Weltverbessern (auch) mit Genossenschaften

Was tun eigentlich Genossenschaften dafür, „die Welt zu retten“? Worin unterschieden sich Genossenschaften und „Social Business“ und was haben die beiden Wirtschaftsformen evtl. auch gemeinsam? Und warum spielt all das gerade heute eine wichtige Rolle?

Um diesen Fragestellungen nachzugehen, interessante neue Geschäftsmodelle kennenzulernen und sich mit anderen Akteuren auf dem Themenfeld zu vernetzen, hatte die R+V Versicherung gemeinsam mit dem Grameen Creative Lab zum ersten Social Business Forum nach Wiesbaden eingeladen.

Rund 200 Personen aus den Bereichen „Social Business“ und „Genossenschaften“ sowie viele interessierte Gründerinnen und Gründer waren der Einladung gefolgt. Auf ausdrücklichen Wunsch der R+V sollten sich dabei nicht nur etablierte Genossenschaften präsentieren können, sondern auch dem genossenschaftlichen Nachwuchs ein Platz auf dem Podium eingeräumt werden. Souverän ausgefüllt wurde dieser von der „Office and Snacks eSG“, der Schülergenossenschaft des Theresianum Mainz.

Den Auftakt machte die Schülerin und bisherige Vorstandsvorsitzende der Schülergenossenschaft, Marie Kleinert, die im Rahmen eines sog. „Startup Spirits“ vor der versammelten Teilnehmerzahl eindrucksvoll demonstrierte, wie sich die Schülergenossenschaft für die genossenschaftlichen Werte und Themen engagiert. Neben der Tatsache, dass es sich dabei um einen Einzelvortrag handelte, bestand die Besonderheit außerdem darin, dass der Vortrag aus 20 Bildern bestehen musste, deren Erläuterung jedoch max. 20 sek. pro Bild umfassen durfte.

Diese Aufgabe meisterte die Schülerin mit Bravour und die anwesenden Gäste zeigten sich so beeindruckt von der großen Souveränität und dem Mut der jungen Schülerin, dass im Nachgang fleißig Visitenkarten ausgetauscht wurden und auch am zweiten Tag der Veranstaltung immer wieder über den eindrucksvollen Auftritt der Schülerin gesprochen wurde.

Aber auch die beiden frisch gewählten Aufsichtsratsmitglieder der Schülergenossenschaft, Aylin Daig und Maren Winterberg, hatten den Gästen im Rahmen der darauffolgenden „Expert Sessions“ eine Menge zu sagen. Souverän erzählten die beiden Sechstklässlerinnen aus ihrem Arbeitsalltag, stellten die Geschäftsidee der Schülergenossenschaft vor und berichteten begeistert davon, dass es in der Schülergenossenschaft keine Rolle spiele, ob jemand die zehnte oder sechste Klasse besucht, sondern es letztlich nur darauf ankäme, sich für die gemeinsame Sache zu engagieren.

Sich „gemeinsam engagieren“ war letztlich auch das Thema, welches sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung zog. In diesem Zusammenhang hatten R+V und das Grameen Creative Lab auf das derzeitige „Gemeinschafts-Zeitalter verwiesen“ und machten deutlich, dass sowohl „Social Business“ auch „Genossenschaften“ geeignete Modelle sind, um unternehmerisch tätig zu werden und dabei die Gesellschaft nachhaltig positiv zu verändern.

Welche Früchte die Veranstaltung trägt und welche neuen Ideen Genossenschaften und Social Business Vertreter im Weiteren entwickeln, wird sich u.a. im kommenden Jahr zeigen, für das bereits eine Folgeveranstaltung in Planung ist. Ggf. kann dort dann bereits die erste hessische Schülergenossenschaft begrüßt werden. Interesse seitens der hessischen Partner, die Gründungen zu unterstützen, gab es jedenfalls genug.

Video: R+V Versicherung

Weiterführende Informationen zu der Veranstaltung finden sich unter https://www.friendsofsocialbusiness.com/

Pressespiegel